Kino und Schule

"Die fetten Jahre sind vorbei": Aufstand oder Anpassung?

Filme versteht jeder: Hinsetzen, anschauen, mehr braucht es nicht. Doch warum war der Film »schlecht«? Und warum war der andere »gut«? Wie versuchen Drehbuchautoren, Regisseure, Kameraleute, Schauspieler, Komponisten, wie versuchen all die Leute vom Film, die Zuschauer zu fesseln, zu amüsieren, zu schockieren, zu rühren? Und welche Botschaft trägt ein Film jenseits des sichtbaren Bildes? Wie wird Film überhaupt gemacht?

Das Kino im Kiez bietet in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern – etwa dem Institut für Kino und Filmkultur – Filmseminare an, die genau diesen Fragen auf den Grund gehen. Und mehr als das: Es geht ebenso um die Themen, die im Film behandelt werden, Themen, wie sie auch in Fächern wie Deutsch, Gemeinschafts- und Sachkunde, Ethik oder Religion behandelt werden.

Zudem beteiligt sich das Kiez an der von der französischen Botschaft aufgelegten Reihe »Cinéfête«, die einmal im Jahr französische Filme in Originalsprache mit deutschen Untertiteln in die Kinos bringt, und an den »Schulkinowochen«.

Koordiniert werden die Seminare von Nadine Huss im Kiez. Sie ist Ansprechpartnerin für Interessenten und unter 0340 212037 erreichbar. Die Vorlaufzeit für ein Seminar beträgt rund sechs bis acht Wochen. Für Schüler beträgt der Eintritt 2,50 Euro, Begleitpersonen haben freien Eintritt.